DSGVO-Check

Was lädt Ihre Website wirklich?

Scannen Sie eine URL auf Tracking- und Marketing-Dienste, Cookies und Drittland-Transfers, mit Risikoeinstufung und Rechtsgrundlage je erkanntem Dienst. Dazu prüft der Check die Datenschutzerklärung auf die Pflichtangaben nach Art. 13 DSGVO.

DSGVO-Check

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Wie wir Ihre Eingabe verarbeiten, erklärt unsere Datenschutzerklärung.

Hinweis: Automatisierte Analyse des öffentlich ladbaren HTML-Quelltexts. Dynamisch hinter Consent-Bannern nachgeladene Skripte werden dabei nicht erkannt. Das Ergebnis dieses Checks ist eine kostenfreie, automatisierte Ersteinschätzung und damit ein grober Anhaltspunkt. Es ersetzt keine Prüfung des Einzelfalls und keine Rechtsberatung. Eine Haftung für Richtigkeit und Vollständigkeit des Ergebnisses übernehmen wir nicht.

Hintergrund

Drittlandtransfer: Unterschätztes Risiko.

Jede Übertragung personenbezogener Daten (dazu zählt bereits die IP-Adresse) an Anbieter außerhalb der EU/EWR bedarf einer Rechtsgrundlage. Für US-Anbieter gilt seit Juli 2023 der EU-US Data Privacy Framework.

Was der Check aufdeckt

  • Tracking- und Analytics-Dienste, auch solche, die vor einer Einwilligung laden
  • Cookies und lokale Speicherung (Local/Session Storage)
  • Datenflüsse an US-Anbieter und andere Drittländer
  • Eingebettete Dienste: Karten, Videos, Schriften, Social-Media-Plugins

Cookies brauchen Einwilligung

Das Speichern und Auslesen von Informationen auf dem Endgerät ist nach § 25 TDDDG nur mit Einwilligung zulässig, es sei denn, es ist technisch unbedingt erforderlich. Analyse- und Marketing-Cookies zählen nie dazu.

US-Dienste richtig bewerten

Ist der US-Empfänger unter dem Data Privacy Framework zertifiziert, greift ein Angemessenheitsbeschluss (Art. 45 DSGVO). Andernfalls sind Standardvertragsklauseln mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen oder eine wirksame Einwilligung (Art. 49 DSGVO) erforderlich.

Sie brauchen Beratung im Datenschutz?

Hohes Risiko erkannt? Wir prüfen Ihre Website vollständig und erstellen eine rechtssichere Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen

Was unsere Mandanten oft fragen.

Was prüft der DSGVO-Check?
Gängige Tracking-, Marketing-, CDN-, Zahlungs- und Consent-Dienste, von Google Analytics über Meta Pixel bis zu datenschutzfreundlichen Alternativen wie Matomo oder Plausible, jeweils mit Herkunftsland, Risikoeinstufung und Rechtsgrundlage. Außerdem lädt er bei jedem Scan die verlinkte Datenschutzerklärung und prüft, ob sie die Pflichtangaben nach Art. 13 DSGVO enthält: Verantwortlicher, Server-Logfiles mit IP-Adresse, Rechtsgrundlagen, Speicherdauer, Beschwerderecht und jedes Betroffenenrecht einzeln. Das gilt auch für Seiten ohne Drittanbieter. Fehlt die Erklärung oder fehlt darin eine Pflichtangabe, stuft der Check das Risiko als hoch ein.
Warum wird Google Fonts als Risiko markiert, obwohl es nur Schriften lädt?
Beim Laden von Google Fonts über das Google-CDN wird die IP-Adresse der Besucher an Google LLC in die USA übertragen. Das LG München I hat dies 2022 als einwilligungspflichtig eingestuft (Az. 3 O 17493/20), unabhängig vom Inhalt der geladenen Ressource.
Erkennt der Scan auch Skripte hinter einem Cookie-Banner?
Nein. Geprüft wird der beim ersten Laden ausgelieferte HTML-Quelltext. Dienste, die erst nach einer Einwilligung dynamisch nachgeladen werden, tauchen im Scan nicht auf, das ist bei korrekt implementiertem Consent-Management auch richtig so.
Prüft der DSGVO-Check auch Barrierefreiheit (BFSG)?
Ja, als zusätzlichen Baustein. Geprüft werden statisch erkennbare BFSG-/WCAG-Kriterien wie Sprachattribut, Alt-Texte, Formular-Beschriftungen und ein blockierter Zoom in der Viewport-Angabe. Farbkontraste, Tastaturbedienung oder Screenreader-Verhalten werden nicht erfasst, das ersetzt keine vollständige WCAG-Prüfung.
Ist die Nutzung des DSGVO-Checks kostenfrei?
Ja, vollständig kostenfrei und ohne Registrierung. Der Scan analysiert nur den öffentlich abrufbaren Quelltext Ihrer Website und speichert keine personenbezogenen Daten.